Raimund Puy

Raimund Puy

In einem Jahr durch das Neue Testament

Donnerstag, 01 Mai 2014 00:31

Rückblick und Ausblick

Auch wenn wir nun das ganze NT schon gelesen haben, melde ich mich heute noch einmal. Ich freue mich sehr über jeden von euch, der mitgelesen hat! Ich bin überwältigt, dass so viele an "NT 365" teilgenommen haben - einige auch von außerhalb unserer Gemeinde (ich grüße euch).

Wir haben in diesem Jahr Jesus besser kennengelernt. Gleich 4 Evangelien haben wir mit den Berichten über Jesus gelesen. Gerade zuletzt haben wir uns noch einmal intensiv im JohEv mit dem Leiden und Sterben und der Auferstehung des Herrn beschäftigt. Das alles hat Jesus für uns getan - für dich und mich. Die Apg. hat uns berichtet, wie sich die Botschaft von Jesus ausgebreitet hat, von Jerusalem bis nach Rom, dem damaligen Mittelpunkt der Welt. In den Briefen haben die Briefschreiber Paulus und Kollegen die Heilsbedeutung von Jesus erklärt und ausgeführt, wie Glaube ganz praktisch gelebt werden kann. Schließlich hat uns die Offenbarung einen Blick in die Zukunft erlaubt - wobei das Wiederkommen Jesu im Mittelpunkt steht.

Mittwoch, 30 April 2014 00:03

Offenbarung 22,6-21

Wir sind beim letzten Text der Offenbarung und damit auch beim letzten Teil unseres Projektes "NT 365" angekommen. Heute lesen wir gewissermaßen das "Nachwort" der Offenbarung. Jesus Christus selbst bezeugt die Echtheit und die Wahrheit der Botschaft der Offenbarung. Die Worte, die Johannes aufgeschrieben hat, sind zuverlässig. Deshalb ist es so wichtig, dass wir die Offenbarung lesen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Jesus hat uns die Offenbarung gegeben, um uns einen Blick in die Zukunft zu geben und um uns zu stärken!

Dienstag, 29 April 2014 00:56

Offenbarung 21,1-22,5

Heute sind wir beim Höhepunkt der Offenbarung angelangt - und einem der Höhepunkte der ganzen Bibel. Es geht um das "neue Jerusalem". Was ist damit gemeint? Johannes darf einen Blick in die neue Welt Gottes tun - wir würden dazu einfach "Himmel" sagen. Das ist das Ziel, auf das die ganze Geschichte zuläuft. Das ist die wunderbare Zukunft, die Gott schon für uns vorbereitet hat. Johannes spricht von dieser neuen Welt Gottes in Bildern, weil unser Vorstellungsvermögen zu schwach ist, um die kommende Herrlichkeit zu erfassen. Deshalb redet er zunächst einmal mehr von dem, was in Gottes neuer Welt nicht mehr sein wird. Das "Meer" wird nicht mehr sein - ein Bild für Trennung, für Gefahr, für Fernsein von der Heimat (Johannes ist ja auf Patmos verbannt). Es gibt keinen Tod mehr - Jesus Christus hat ja durch seine Auferstehung den Tod besiegt. Es gibt kein Leid mehr, kein Geschrei und keinen Schmerz. In Gottes neuer Welt ist kein Platz für Friedhöfe, Krankenhäuser, Arbeitslager und dergleichen. Es gibt keine behinderten Menschen mehr, keine Ungerechtigkeit, kein Mobbing. Das alles ist ein für allemal vorbei!

Montag, 28 April 2014 00:01

Offenbarung 20,1-15

Mit Offb. 20 befinden wir uns bei den letzten Ereignissen, die auf Erden stattfinden: dem 1000jährigen Reich und dem letzten Gericht. Wenn Jesus Christus sichtbar auf diese Erde wiederkommt, werden die Toten, die an ihn geglaubt haben, auferstehen. Jesus Christus wird alle Glaubenden sammeln (Matth.24,31) und es kommt zur "Hochzeit des Lammes" - also der Zusammenführung von Christus (als dem Bräutigam) und seiner gesamten Gemeinde (als der Braut) - davon war schon in Kap. 19 die Rede. Wie geht es dann auf der Erde weiter? Offb. 20 berichtet von einem 1000jährigen Friedensreich auf dieser Erde. Es ist das messianische Reich, von dem die Propheten im AT bereits geredet haben. Auf die jetzige Weltzeit der ungerechten wirtschaftlichen und politischen Systeme folgt eine durch und durch gerechte Regierung. Christus selbst wird die Dinge in die Hand nehmen und zum Guten wenden. Wo Christus regiert, gibt es keinen Platz für den Teufel. Die Ausleger sind sich uneinig darüber, wie lange dieses Friedensreich dauert. Ist die Zeitangabe "1000 Jahre" wörtlich oder symbolisch gemeint? Ich persönlich habe dazu keine feste Meinung, sondern halte beides für möglich.

Sonntag, 27 April 2014 00:30

Offenbarung 19,1-21

In diesem Kapitel geht es um die Hochzeit des Lammes und die Wiederkunft Jesu! Die ersten 10 Verse sind geprägt von himmlischem Jubel. Es ist kein Zufall, dass in diesem Abschnitt 4 mal "Halleluja" vorkommt. Anlass für diesen himmlischen Jubel ist der Untergang der "Hure Babylon", von der wir in Kapitel 18 gelesen haben. Gott hat Gericht gehalten über eine verweltlichte und antichristlich gewordene Welteinheitskirche. Gott siegt über das Böse. Seine Gerichte sind wahrhaftig und gerecht.

Samstag, 26 April 2014 03:00

Offenbarung 18,1-24

Gastbeitrag von Marcus Heckerle, (Mitglied der Gemeindeleitung der FeG Limburg)

Als im September 2001 das World Trade Center in New York von Terroristen angegriffen wurde, fühlten sich manche an das Bild von der Zerstörung Babylons in unserem heutigen Abschnitt (Verse 9 und 18) erinnert. Der Börsenhandel wurde an jenem Tag ausgesetzt, d.h. die Kaufleute konnten nicht mehr handeln – und alle, die die Tragödie am Fernseher mitverfolgten, waren entsetzt, als sie den Rauch über der brennenden Stadt sahen.

Freitag, 25 April 2014 00:30

Offenbarung 17,1-18

In diesem Kapitel geht es um die Hure Babylon und das Tier. Eine Frau sitzt auf einem roten Tier. Daraus ergeben sich einige Fragen: Wer ist mit dem Tier gemeint? Es ist, wie schon in Kapitel 13 gesagt, der Antichrist mit seinem Staatenbund. Schwieriger ist die Frage zu beantworten, wer mit der Hure Babylon gemeint ist. Hure ist in der Bibel ein Bild für Abfall von Gott und Götzendienst. In 1.Mose 11 ist vom Turmbau in Babylon die Rede - da geht es um die Selbstherrlichkeit des Menschen und seine Auflehnung gegen Gott.

Donnerstag, 24 April 2014 00:59

Offenbarung 16,1-21

Im Kapitel 16 geht es um die 7 Zornesschalen, die letzten Gerichte Gottes vor der Wiederkunft Jesu. Die Welteinheit gegen Gott unter dem Zeichen des Antichrists ist da und sein Thron scheint fest zu stehen. Die Menschen beten das Tier (den Antichristen) an und den, der hinter ihm steht, den Satan. Es ist eine Welteinheit ohne und gegen Gott. Zeitlich befinden wir uns in der Schlussphase des antichristlichen Reichs. Das Wiederkommen Jesu (Kap.19) steht unmittelbar bevor.

Mittwoch, 23 April 2014 00:00

Offenbarung 15,1-8

In Offb.15 geht es um das Lied des Mose und des Lammes. Wir können mit Johannes einen Blick in den Himmel tun. Wir sehen eine große Schar von Christen. Sie haben Gottes Bewahrung erlebt. Sie sind auch in den Anfechtungen der letzten Zeit Gott treu geblieben. In diesem Kapitel wird deutlich:

"Am Ende dieser Weltzeit wird es eine vergleichbare und noch größere Rettung für Gottes Volk geben, dann wird Christus sein Volk aus der Not der Verfolgung durch übermächtige und antichristliche Gewalten retten. Dann wird dem Lied des Mose das neue Lied des Lammes hinzugefügt werden und das große Halleluja der vollendeten Christusgemeinde." (K.H.Knöppel)

Dienstag, 22 April 2014 00:28

Offenbarung 14,1-22

Während auf Erden der Teufel los ist (Kap.12-13), ist oben im Himmel schon Feierzeit und das große Fest der Vollendung wird vorbereitet. Das Kapitel 14 lässt sich in 3 Teile gliedern: 1. Das Lamm und die 144000 (Verse 1-5). Was ist aus der Gemeinde Jesu geworden, die in Kap. 7 versiegelt worden ist? Ist sie in diesen antichristlichen Nöten untergegangen? Nein, denn sie steht ja unter dem Schutz des allmächtigen Gottes. Was kennzeichnet die 144000, also die Gemeinde Jesu in der Endzeit? "Sie folgen dem Lamm, wo es hingeht" (Vers 4), auf ihren Stirnen steht der Name des Sohnes und des Vaters, nicht der des Antichristen (Vers 1) und sie singen ein neues Lied, ein Lied vom Lamm Gottes, das die Sünden der Welt weggetragen hat!

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